die traditionelle Starkbierprobe
Im 15. und 16. Jahrhundert bediente man sich angeblich mit Hilfe der Lederhose einer kuriosen und recht anschaulichen Methode, um die Einhaltung des Reinheitsgebots zu überprüfen. Dazu benötigte man eine naturbelassene Bierbank aus Eichenholz. Der Brauer goss die erste gezapfte Maß des frisch gebrauten Bieres gleichmäßig über die Holzbank. Nun setzten sich zwei oder drei Burschen mit ihren Lederhosen darauf und blieben ein bis zwei Stunden (nach der Sanduhr) ruhig sitzen. Während dieser Zeit reichte man den Burschen reichlich Speis und Trank und wartete geduldig, bis sich das Leder im Hosenboden mit dem Bier vollsog und es in die Lederhosen hineintrocknete. Danach standen alle Burschen gleichzeitig auf. Blieb die Bank nicht am Boden stehen, sondern ging sie mit in die Höhe, weil sie den Burschen fest am „Hintern klebte (!)“, so hatte der Brauer nicht an Malz gespart, und der Sud war gelungen. Es befand sich genügend klebriger Malzzucker im Bier. Der Brauer hatte die Prüfung bestanden, und das Bier durfte ausgeschenkt und verkauft werden.

Auch dieses Jahr möchten wir die traditionelle Bierprobe durchführen.
Freiwillige werden bei Freibier und Brotzeit wieder testen, ob unser Murnator nicht nur geschmacklich einwandfrei ist, sondern auch genügend Stammwürze enthält.
Diese Starkbierprobe wird nach den alten überlieferten Traditionen durchgeführt.
Dies bedeutet für unsere Tester:
Lederhosn anziehn, gutes Sitzfleisch sowie großen Durst und Hunger mitbringen und testen, ob die Bank an der Hose kleben beibt…
Wie das funktioniert? Schauen Sie sich’s an!

Sie möchten selber mitmachen? Dann melden Sie sich bei uns an! 08841/1422

Termin ist der 10. März
Aufspuin wird die Koitaboch Musi , Beginn 19 Uhr