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Schon unser Spezialbier probiert? Gibt's nur für kurze Zeit!
Unsere Brauerei – Tradition seit 1676
Stolz blicken wir auf unsere lange Brautradition zurück. Nachweislich wird schon seit 1836 unter dem Namen „Griesbräu“ gebraut. Schon 1676 taucht dieser Ort als Braustätte in alten Urkunden auf. Im Jahr 2000 knüpfte Michael Gilg an die Geschichte an und erweckte die Brauerei wieder zum Leben. Seither dürfen Sie bei uns frisch gezapfte, hausgebraute und naturtrübe Biere genießen! Im denkmalgeschützten Vierkanthof mit Brauhaus können Sie die traditionell bayrische Küche mit bierigen Gerichten genießen und gepflegte Bierkultur erleben.
Die Griesbräu-Biere
Freuen Sie sich das ganze Jahr auf unsere Bierkreationen. Neben den Klassikern Hell, Dunkel und Weizen lässt sich unser Braumeister immer wieder neue Bierrezepte einfallen, jedes für sich ein echter bieriger Hochgenuss, versprochen!
GRIESBRÄU HELLES
Untergäriges helles Bier, unfiltriert, 4,9 vol% alc.

Das Griesbräu Hell leuchtet bereits im Glas in einem satten Goldorange. Die Opalität verrät uns, dass es sich um ein urbelassenes, unfiltriertes Bier handelt. In der Nase entfaltet es einen ausgewogenen Mix aus hopfigen Zitrus- und urigen Malzaromen, hinter denen man auch einen Hauch Murnauer Waldhonig erkennen kann. Im Mund bestätigt sich die besondere Ausgewogenheit dieses milden Bieres, das nach einem angenehm geschmeidigen Mundgefühl in einem leicht hopfenbetonten Abgang mündet, der dezent zum nächsten Schluck anregt.
GRIESBRÄU WEISSE
Obergäriges Weißbier, unfiltriert, 4,9 vol% alc.

Schon im Glas erkennt man die feinen Perlen, die in diesem honigfarbenen Weißbier aufsteigen. Über dem festen Schaum empfängt uns ein intensiver Duft von Früchten wie Bananen und Birnen. Im Mund spürt man das angenehme, erfrischende Prickeln der Kohlensäure, gemischt mit Bananen- und Karamellaromen. Nach dem Trunk bleiben spannende Gewürznoten von Nelke und Muskat, die uns zum nächsten Schluck einladen, mit dem wir dieses fruchtige Bier weiter erkunden wollen.
WERDENFELSER UR-DUNKEL
Untergäriges dunkles Bier, unfiltriert, 4,8 vol% alc.

Das Griesbräu Dunkel begrüßt uns mit seiner urigen, schokoladenbraunen Farbe und seinem festen, cremefarbenen Schaum. In der Nase finden sich satte Malzaromen mit karamelliger Süße und einem Hauch von geröstetem Kaffee. Schon der erste Schluck bestätigt diesen Eindruck und bringt zusätzlich zu den süßen und karamelligen Aromen auch brotige und schokoladige Eindrücke. Im Abgang bestätigt sich der Eindruck von diesem herrlichen, ausgewogenen Vertreter des urtypischen dunklen Bieres aus dem Murnauer Land.
unsere Saisonbiere während des Griesbräu-Jahres:
GRIESBRÄU IPA

(Stammwürze 18,8 %, Alkoholgehalt 7,4 %, Bittereinheiten 49, im Frühjahr)
Ursprünglich wurde das IPA in England für den Export nach Indien gebraut. Damit es die Reise über das Meer übersteht, wurde das IPA sehr stark gebraut und intensiv gehopft. Mein IPA hat daher einen intensiven Hopfen betonten und zitrusfrischen Geschmack. Dieser entsteht durch das „stopfen“ mit den zwei amerikanischen Hopfensorten Cascade und Simcoe. „Stopfen“ bedeutet, das nach dem brauen nochmals Hopfen dem Bier zugegeben wird, um das Zitrusaroma noch mehr zu betonen.
Ich finde, dass IPA ist ein „Genuss-Bier“. Daher empfehle ich Euch das Bier nach dem Essen zu trinken!

MURNATOR

(Stammwürze 18,7 %, Alkoholgehalt 7,8 %, zur Fastenzeit)

Er ist mein dunkler Doppelbock, gebraut aus dunklem Malz und 15 % dunklem Karamellmalz. Er schmeckt cremig, vollmundig aber auch kräftig, jedoch nicht süß! Traditionell wird mein Murnator nur während der Fastenzeit ausgeschenkt, da er früher von den Mönchen als „Nahrungsergänzung“ gerne und reichlich getrunken wurde.

Ich empfehle Euch den Doppelbock, auch wenn es vielleicht dem Fasten nicht ganz entspricht, zu kräftigen Gerichten, würzigem Käse sowie Wildgerichten! Oder einfach so wie es die Mönche taten – ganz nach dem Spruch: „Flüssiges bricht das Fasten nicht!“

MAIBOCK

(Stammwürze 16,8 %, Alkoholgehalt 7,1 %, im Mai)

Wie der Name schon verrät gibt es meinen Maibock Anfang Mai zur Eröffnung der Biergartensaison. Er ist, durch das brauen mit hellem Gesternmalz und reichlich Pilsner Kramellmalz ein sehr heller Bock! Trotz des etwas höheren Alkoholgehalt finde ich ihn sehr fruchtig, süffig und angenehm zu trinken. Der leichte Geschmack nach Mandarine entsteht durch das kalthopften im Lagertank mit Tettnanger Aromahopfen und Bavaria Mandarina.

Ich empfehle Euch den Bock zum Radi oder leichten und milden Käse. Ganz gut schmeckt er auch zu frischem Spargel und Gerichten mit heller Soße.

DRACHENBLUT

(Stammwürze 13,8 %, Alkoholgehalt 5,8 %, im Juni)

Mein Sommerbier! Ich habe es nach dem Murnauer Wappentier benannt. Es ist eines meiner beliebtesten Saisonbiere – wird aber nur im Juni ausgeschenkt! Das Besondere an diesem Bier ist, neben seiner rötlich kupfernen Farbe, sein vollmundiger, angenehm malziger Geschmack mit einer dezenten Rauchnote. Diesen charakteristischen Geschmack bekomme ich durch 6 verschiedene Malzsorten und durch eine zusätzliche Gabe von etwas Rauchmalz.

Das Drachenblut empfehle ich Euch zu deftigen Speisen und Brotzeiten – oder einfach als Abschluss eines schönen Tages.

BRAUNBIER BRUNO

(Stammwürze 13,9 %, Alkoholgehalt 5,8 %, im August)

Mein Braunbier „Bruno“, welches das erste Mal 2006 bei uns zu ehren König Ludwigs gebraut wurde und seinen Namen durch einen Wettbewerb erhielt, ist ein Bier, wie es ursprünglich gebraut wurde: kräftige, braune Farbe, intensiv gehopft mit einer feinen Bittere und einem vollmundigen, runden Geschmack.
Ich empfehle Euch unseren „Bruno“ zum Ochsengulasch vom Riegseer Weideochsen und Kartoffelgerichten

GRIESBRÄU MÄRZEN

(Stammwürze 13,5 %, Alkoholgehalt 5,8 %, im September)

Das klassische und feine Festbier gibt‘s bei mir traditionell Ende September/Anfang Oktober. Es wird mit Wiener Malz und reichlich Karamellmalz gebraut und ist deshalb bernsteinfarben, sehr vollmundig und extra süffig. Es schmeckt kräftig und malzaromatisch mit einer leichten Süße!

Mein Märzen ist eines der beliebtesten Saisonbiere und daher leider immer schnell ausgetrunken! Am liebsten trink ich es zum Hendl oder einer schönen Scheibe Schweinsbraten mit Kartoffelsalat und einer guten Biersoße! Habt‘s viel Spaß mit dem Bier und lasst es Euch schmecken!

GRIESBRÄU WEIZEN DUNKEL

(Stammwürze 12,8 %, Alkoholgehalt 5 %, im Oktober)
Mein süffiges dunkles Weißbier, gebraut aus 40 % dunklem Gersten- und 60 % dunklem Weizenmalz, wird mit obergäriger Hefe vergoren. Es wird von uns im Herbst serviert. Es schmeckt spritzig frisch und leicht fruchtig. Im Gegensatz zum hellen Weißbier ist es etwas Kräftiger und malzaromatischer. Am liebsten trinke ich es zu einem schönen Brotzeitteller mit Griesbräu Bierbrot oder zu unserer Schweinshaxn.

EIN STOUT ZU NIKOLAUS

(Stammwürze 16,8 %, Alkoholgehalt 6,0 %, Ende November/Dezember)

Das Imperial Stout wurde ursprünglich in England für den russischen Zarenhof als Hofbier gebraut. Wegen der Haltbarkeit ist es stärker und kräftiger als das „normale“ Stout oder Porter. Ein Euch sicher bekannter Vertreter dieser Biersorte ist das Guiness. Ein Stout ist ein obergäriges Bier, hat eine tief dunkle,fast schwarze Farbe und durch die Verwendung von mehr Röstmalz schmeckt es intensiv und leicht nach Kaffee und dunkler Schokolade.

Ich finde, es passt am besten zu deftigen und gegrillten Speisen oder Schokolade.

Worauf Ihr aber unbedingt achten müsst: Ein Stout-Kenner trink sein Bier genüsslich bei ca. 12°, da erst bei wärmeren Temperaturen die Aromen zur Geltung kommen!

WEIHNACHTS-WEIZENBOCK

(Stammwürze 16,9 %, Alkoholgehalt 6,5 %, zum Advent)

Mein Weihnachts-Weizenbock ist ein Weizenstarkbier. Es schmeckt spritzig – fruchtig, mit einem leichten Bananen-Geschmack. Gebraut wird mein Bock mit 50% Weizenmalz und 50% Gerstenmalz. Zusätzlich kommt noch helles und dunkles Weizencaramelmalz hinzu, was dem Bier einen vollmundigen sowie einen feinen, milden und angenehmen Geschmack verleiht.

Ich empfehle Euch den Bock z.B. zum Frühschoppen, zur Ente und Gans oder auch zu einem Stückchen Weihnachtsstollen!
Brauerei-Führungen und Bier-Seminare
Sehen, riechen, fühlen und erleben Sie, wie unsere goldene Flüssigkeit in Ihr Glas kommt!

Jeden zweiten Dienstag , von März bis September, findet in der Brauerei unser beliebtes Bierseminar statt. Hier können Sie bei Bierproben Ihr persönliches Bierkennerdiplom erwerben. Das Seminar enthält: Führung, Bierproben und ein Diplom zum Bierkenner.
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis pro Person: 16 EUR
Gerne bieten wir für Gruppen ab 10 Personen auch Bierseminare oder Führungen nach Vereinbarung an.


Unsere Brauereiführungen bieten wir von Montag bis Freitag für Gruppen ab 10 Personen nach Vereinbarung an.
Dauer ca. 20-30 Minuten
Brauereiführung pro Person 6,00 €
Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen

Reservierungen und Anmeldungen nehmen wir telefonisch unter 08841/1422 oder per Mail an info@griesbraeu.de entgegen.
Bierseminar Termine 2017:
Dienstag, 21. März/ 18 Uhr
Dienstag, 04. April/ 18 Uhr
Dienstag, 18. April/ 18 Uhr
Dienstag, 02. Mai/ 18 Uhr
Dienstag, 16. Mai/ 18 Uhr
Dienstag, 30. Mai/ 18 Uhr
Dienstag, 13. Juni/ 18 Uhr
Dienstag, 27. Juni/ 18 Uhr
Dienstag, 11. Juli/ 18 Uhr
Dienstag, 25. Juli/ 18 Uhr
Dienstag, 08. August/ 18 Uhr
Dienstag, 22. August/ 18 Uhr
Dienstag, 05. September/ 18 Uhr
Dienstag, 19. September / 18 Uhr
Unsere Geschichte
Der Griesbräu lässt sich namentlich bis aufs Jahr 1808 zurück verfolgen.

Der Hausname kommt vom „griesigen“ Gestein (alter Ausdruck für kiesreich) im Untergrund.

Doch schon vor dieser Zeit, nämlich seit 1676, brauten unsere Vorfahren hier in den alten Gemäuern ihre Biere.

Am 9. Juni 1835 vernichtete ein verheerender Stadtbrand fast alle Häuser am Obermarkt. Es war die Familie von Andreas Kirchmeier, die 1836 aus einem Areal von vier Häusern den Vierkanthof für Brauerei und Landwirtschaft wieder aufbauten – den heutigen Griesbräu.

Bis 1917 bewahrte die Familie die Tradition des Bierbrauens, doch nach dem Verkauf an die Thomasbräu München wurde der Braubetrieb schließlich 1920 endgültig eingestellt.

Am 5. April 1922 erwarben die Gast- und Landwirtsleute Michael und Maria Gilg den Griesbräu. Sie legten damit den Grundstein für die folgenden Generationen. Schnell stand das Haus wieder für urige Gastlichkeit und gemütliche Atmosphäre.

1951 übernahmen Sohn Michael und seine Frau Regina den Besitz.

Zwanzig Jahre später, 1971 wurde der Hof Sohn Herbert und seiner Frau Gabriele überschrieben.

1999 begann deren Sohn und jetziger Besitzer Michael im ehemaligen Kuh- und Ochsenstall mit großen Bauarbeiten. Im April 2000 war es dann endlich soweit! Die Brauerei erwachte nach 80 Jahren Schlaf wieder zum Leben.

Unter der liebevollen Leitung von Barbara und Michael Gilg entwickelte und entfaltete sich der Griesbräu zu dem was er heute ist – ein moderenes Haus, das handwerkliche Traditionen hegt, wahrt und pflegt.